Feste Kaiser Wilhelm II

Die Feste Kasier Wilhelm II oder auf Französisch auch, durch ihren Standort Fort de Mutzig genannt, wurde zwischen 1893 und 1914 gebaut. Das Gelände liegt etwa 20km westlich von Straßburg. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 lag die Feste im zurückeroberten Elsass-Lothringen des Deutschen Reichs. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wieder im Osten Frankreichs. Die Fläche, auf welcher die Feste erbaut wurde, ist ca. 254ha groß, damit war sie bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs die flächengrößte geschlossene Festungsanlage im Deutschen Reich. Insgesamt war die Feste für 6500 Mann Besatzung ausgelegt. Jedoch gab es nur eine Kampfhandlung. Am 18. August 1914 gab eine Batterie 291 Schuss in Richtung Urmatt ab. Weitere Kampfhandlungen gab es nicht.  1917 wurde die Hälfte der 10-cm-Schirmlafetten abgebaut und an die Front gebracht. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg ging die Anlage völlig unbeschädigt in den Besitz der Franzosen über. Im Juni 1940 wurde die Stellung von den Franzosen aufgegeben und die meisten Geschütze unbrauchbar gemacht. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Feste zum Übungsgelände der französischen Armee. 1947 wurden teile des Ostforts zugeschüttet. 1960 wurde die Anlage aufgegeben blieb aber im Besitz des Militärs. Da die Feste nie umkämpft wurde gehört sie zu den am besten erhaltensten Festungsbauten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Seit 1984 restauriert ein deutsch/französischer Verein die Anlage. Seit Juni 2014 trägt die Festung wieder ihren ursprünglichen Namen, nach seinem Erbauer „Kaiser Wilhelm II“.
Wer mal in der Nähe der Festung ist, sollte unbedingt dort vorbei gehen und an der Führung teilnehmen. Die Führung dauert ca. 2 1/2 Stunden, aber es lohnt sich!

Fort Mutzig / Feste Kaiser Wilhelm II

Eiskeller der Brauerei Gebrüder Beuing

Am Sonntag war es wieder so weit, der Tag des Denkmals stand vor der Tür. Wir hatten uns auch schon ein Ziel ausgesucht. Es sollte in den Eiskeller nach Altenberge gehen. Ein historisches unterirdisches Gewölbe der Bierbrauerei Gebrüder Beuing zur Kühlung von Bierfässern. Gekühlt wurde mit natürlichem Eis, welches im Winter aufgefüllt wurde. Heute bieten die unteren Geschosse ein Winterquartier für bedrohte Fledermausarten. Wir durften hinter einer Gruppe herlaufen und fotografieren. Diese Möglichkeit erlaubte es uns, einige interessante Aufnahmen im Eiskeller zu machen.

Zoo ein großes Abenteuer

Letzte Woche Donnerstag waren wir mit 3. Leuten unterwegs im Münsterland. Wir wollten zu einem Zoo Park, natürlich verlassen. Seit dem letzten Besuch vor 2 Jahren hat sich nicht viel verändert. Dieser Lost Place hat nicht viel Vandalismus erfahren, das ist natürlich etwas Besonderes. Nach dem Wir durch den Park gingen, vorbei an leeren Gehegen, Beobachtungshütte und kleineren Seen, kamen wir am großen Eingang vorbei. Ein imposantes Gebäude, wenn auch nur aus Holz errichtet. Nach einiger Zeit hörten wir einige Stimmen, sie kamen nicht vom Wanderweg. Wir riskierten vorsichtig einen Blick, wer das ist, und wie wir erwarteten, waren sie auch auf dem Gelände des Zoos unterwegs. Uns war unklar, ob die Leute nur fotografieren wollten, so wie wir, oder ob sie nach uns suchten. Also nichts wie weg wir suchten uns ein Loch im Zaun, und siehe da glücklicherweise ein Loch im Zaun. Jetzt mussten wir nur noch einmal die Straße entlang, um zum Auto zu gelangen und zu verschwinden.

Geschichte zum Zoo

Vergessenes Maschinenhaus

Diese Zeche war eine typische Kleinzeche. In der Geschichte der Zeche erfuhr diese immer wieder kurze Stilllegungen, bis im Jahr 1966 die endgültige Stilllegung erfolgte. In den letzten 48 Jahren wurde alles sich selber überlassen. Das Maschinenhaus ist als einziger Zeuge der Industrie an diesem Standpunkt erhalten geblieben. Ein Gemäuer, dem lange Fenster, Dach oder auch Zwischenebenen fehlen. Die Natur überwuchert das Gebäude, ein Ort von Vandalismus verschont. Mitten im Wald, jenseits von Waldwegen, Wanderern, Spatziergängern oder Radfahrern vegetiert es vor sich hin. Inzwischen wurde ein Zaun rund um die Mauern gezogen, zu groß die Gefahr, dass die Mauern in sich zusammenfallen könnten.